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Putzsanierung vom Bauunternehmen BWS Maik Denecke Hannover


Putzsanierung - "normale" Putze, Sanierputze, Edelputze

Wir bieten Ihnen bei der Sanierung von Putzschäden unser Wissen prinzipiell in jedem Bereich der Putzsanierung an. Welche Art und Weise der Sanierung dann tatsächlich notwendig ist, muss immer individuell betrachtet werden.

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Nachfolgend ein kleiner Artikel zum Thema Sanierputze


In der Vergangenheit wurden Sanierputze als DAS Produkt zur Sanierung von feuchten und salzbehafteten Wänden gepriesen. Doch der Sanierputz hält leider nicht so ganz, was einige Hersteller von Sanierputz versprechen.

Bei der Sanierung von feuchten Wänden im Keller oder auch von salzbehafteten Wänden ist in der Regel als erstes immer die Ursache der Durchfeuchtung abzustellen. Nur dann hat man eine reelle Chance, sein Mauerwerk auch langfristig erhalten zu können. Meistens wurde in der Bauausführung dies auch getan. Dann hieß es aber immer: "Tja, es kommt zwar kein Wasser mehr nach, weil die Wand (wie auch immer) von außen abgedichtet ist, aber Sie haben immer noch Salze in der Wand. Wenn Sie nichts tun, werden Sie noch einige Zeit Salzausblühungen, also weißen Flaum auf der Wand haben, welcher Sie dann schön anglitzert. Wir empfehlen daher den Sanierputz, der ist in der Lage, die Salze aus dem Bauteil aufzunehmen, zu speichern und/oder zu verarbeiten."

Nun muss man dazu sagen, Sanierputz besteht bei richtiger Herstellung und Verarbeitung aus einem grobporigem, hydrophoben (wasserabweisendem) Gefüge. Der Salztransport in der Wand findet ausschließlich in Wasser statt, das heißt, nur in Wasser gelöste Salze lassen sich durch das Wasser in der Wand transportieren. Was passiert jetzt also, wenn die im Wasser gelösten Salze mit dem dazugehörigen Wasser auf den vor der Wand aufgebrachten Sanierputz treffen? Laut althergebrachter Meinung sollte das Wasser in den Putz eindringen, die Salze dort ablagern und auf der Putzoberseite salzfrei verdunsten.

Jetzt stellt sich aber die Frage: Wie soll das Wasser in hydrophoben, also Wasser abweisenden Putz eindringen? Ganz einfach, es geht nicht! Die Ausblühungen bilden sich im schlechtesten Fall also zwischen Wand und Sanierputz und bringen den Sanierputz daher zum Abplatzen. Auch ein Bollwerk aus mehreren Schichten Sanierputz hilft da nur wenig. Sanierputz ist also ein Sperrputz, welcher die Feuchteschäden eine Zeitlang unsichtbar macht, da das Wasser erstmal nicht mehr durchdringt. Außerdem ist Sanierputz wegen seiner doch vorhandenen "Atmungsaktivität" nur mit speziellen Farben zu streichen und lässt sich mit nur wenigen Tapeten über tapezieren.

Wir müssen nach dem Abstellen der Ursache der Feuchtigkeit in der Wand also bemüht sein, die Salze, sofern vorhanden, irgendwie anders aus der Wand zu bekommen. Dies können wir auf unterschiedlichste Weise tun:

Wir lassen die Wand unverputzt, dann kann die Restfeuchte aus dem Mauerwerk nach innen verdunsten und bürsten die Ausblühungen, also den weißen Flaum, dann einfach ab. Wenn dann irgenwann keine Ausblühungen mehr entstehen, können wir die Wand wieder verputzen.

Eine weitere Maßnahme wäre der Auftrag eines sehr kostengünstigen Luftkalkmörtels. Dieser ist zu einem kleinen Teil in der Lage, die Salze aufzunehmen und wirkt gleichzeitig schimmelhemmend. Es kann allerdings passieren, das auch dieser Putz durch entstehende Salze wieder abgesprengt wird und demnach als Opferputz anzusehen ist. Aber Ihr Keller bzw. Ihre Wand war vorübergehend etwas ansehnlicher.

Bevorzugt angewendet wird jetzt immer mehr das Verfahren der Temperierung. Hierbei wird in einem gewissen Abstand über dem Boden eine Heizleitung mit einer entsprechenden Heizleistung verlegt, welche im Bedarfsfall auch um Türöffnungen oder Fensteröffnungen herumgeführt wird. Diese Leitungen lassen sich sogar unter Putz montieren. Bei der Temperierung des Raumes bewirken diese Leitungen nun, dass die entsprechenden und in der Hauptsache Außenwände gleichmäßig temperiert werden und nicht wie bei der Verwendung von Heizkörpern partiell angestrahlt. Zum einen verbessert sich durch die Wärmeverteilung das Raumklima deutlich und die Wände werden gleichmäßig erwärmt. So kann die Feuchtigkeit schon in der Wand verdunsten und lädt die gelösten Salze demnach auch in der Wand ab und die Wandoberfläche bleibt salzfrei.

Welches Verfahren nun aber bei Ihnen anzuwenden ist und ob überhaupt Salze eine Rolle spielen, lassen Sie uns am besten vor Ort klären und untersuchen!

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  20.06.2011 | © 2011| Bauunternehmen BWS Maik Denecke | Zietenstraße 6 | 30163 Hannover | Tel.: 0511 969 476-4 | Fax.: 0511 969 476-5 | info[at]bauws.de | http://www.bauws.de