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Kellerabdichtungen vom Bauunternehmen BWS Maik Denecke Hannover


Keller richtig abdichten - Riss-Sanierung / weiße Wanne abdichten

Das nachträgliche Abdichten einer weiße Wanne kommt einer Risssanierug gleich.

weiße Wanne abdichtenRisssanierungSehr häufig kommt es an Gebäuden älterer Substanz, an Gebäuden an Hanglagen oder stark befahrenen Straßen oder einfach an Häusern auf weicher Gründung zu einem Riss oder auch mehreren Rissen in der Fassade oder im Boden / Fußboden. Aber auch ein Haus ohne äußere Belastungen wie Verkehr oder weichem Boden kann mit der Zeit Risse bekommen.

Jedoch ist ein Riss in der Fassade oder ein Riss im Fußboden nicht gleich bedenklich. Oftmals sind es einfache Setzungserscheinungen oder Risse auf Grund von Trocknungsprozessen. Hier stört dieser Riss zwar die Optik und lässt ein wenig Feuchtigkeit ins Mauerwerk, er beeinträchtigt aber nicht die standfestigkeit des Gebäudes.

Anders sieht es bei Rissen aus, welche z.B. durch das Absacken eines Fundamentes oder durch Vibrationen wie starken Verkehr entstanden sind. Je nach Größe und Ausmaß der Risse sollte hier eine statische Begutachtung erfolgen.

Risse in Wand oder Boden sollten also nicht allzulange ignoriert werden. Jeder Riss sollte in erster Linie als reparaturbedürftig eingestuft werden.

Auch wenn der Gutachter dann die Standfestigkeit des Gebäudes bestätigt, sollten Risse relativ schnell wieder verschlossen werden. Denn wie schon erwähnt sieht es zum einen unschön und bedrohlich aus und zum anderen ist so eine Wärmebrücke entstanden. Weiterhin kann auch ungewünschte Feuchtigkeit ins Mauerwerk gelangen. Feuchtigkeit im Mauerwerk verringert den Dämmwert der Wand, wodurch die Wandtemperatur im Innenbereich sinkt und die Gefahr der Schimmelbildung durch Kondensfeuchte steigt.

Im Folgenden können Sie einige Informationen über die Rissverpressung im Allgemeinen sowie über den Ablauf und verschiedene Möglichkeiten der Rissverpressung lesen.

Kurzbeschreibung Riss verpressen

Bei der Sanierung von tiefergehenden Rissen in Beton oder Mauerwerk sowie in Grundfugen oder Rissen in Beton sprechen wir in der Regel von Rissverpressung. Diese Rissverpressung erfolgt durch das Einpressen von ein- oder zweikomponentigen Harzen unter hohem Druck. Dieses Verfahren kommt z.B. bei einer weißen Wanne zum Einsatz. Eine weiße Wanne sollte bauseits schon dicht sein, oftmals sind aber bei der weißen Wanne die Grundfuge oder Stoßfugen zwischen Kellerfertigteilen defekt. Eine weiße Wanne zu sanieren ist in den meisten Fällen sehr aufwendig, da die weiße Wanne in der Regel mit Beton hergestellt wird. Zur Sanierung der weißen Wanne muss nun zum Abdichten in diesen Beton gebohrt werden.

Vorbereitend für das Verpressen von Rissen oder Grundfugen muss der Riss oder die Grundfuge an der Oberfläche vorübergehend verschlossen werden. Dies kann durch Verstreichen mit Mörtel oder die Verwendung von Spezialklebebändern erfolgen. Bei dem Verpressen der Grundfuge ist dieser Vorgang nicht vorübergehend, sondern dauerhaft. Bei der Grundfugenverpressung wird die Fuge in mehreren Lagen mit mehreren Materialkomponenten unter Ausbildung einer Hohlkehle verschlossen. Anschließend werden in regelmäßigen Abständen die Injektionsbohrungen in den Riss oder, wie bei der Grundfugenverpressung, schräg zum Riss gesetzt und die Injektionsventile eingesetzt und verschraubt.

Man unterscheidet je nach ihrer Aufgabe zwei Verfahren mit unterschiedlichen Produkten für die Instandsetzung von Rissen:

Abdichtungsinjektion

Hierbei werden für die Abdichtung von gerissenen baulichen Elementen zweikomponentige Polyurethanharze für die Rissverpressung verwendet. Diese besitzen nach ihrer Aushärtung eine gewisse Elastizität und können so ihre abdichtende Funktion auch bei geringen Verformungen des Bauteils beibehalten. Sollte der Wasserandrang zu stark sein, werden sogenannte Polyurethanschäume verwendet. Man bezeichnet sie auch als Wasserstopper. Sie haben die Eigenschaft, nach dem Verpressen bei Berührung mit Wasser unter Bildung geschlossener Poren ihr Volumen stark zu vergrößern. Dies dient allerdings nur der Vorabdichtung und muss mit stabilen Harzen ergänzt werden, da die großen Poren unter dem ständigen Wasserandrang wieder wasserdurchlässig werden.

Kraftschlüssige Injektion

Bei der Gefährdung der Standsicherheit von Gebäuden oder baulichen Anlagen durch Risse sollte eine kraftschlüssige Injektion als Rissverpressung bevorzugt werden. Das hat den Sinn, den Hohlraum zwischen den Rissflanken mit einem hochfesten Epoxidharz auszufüllen. Das beschädigte Bauteil kann durch diese Art der Rissverpressung auch wieder vermehrt Zugkräfte übertragen. Da die Rissflanken meistens eine Zackenstruktur aufweisen, kann das Bauteil bei nahezu vollständiger Verfüllung des Risses auch wieder schräg oder parallel zu den Rissen laufende Kräfte aufnehmen.

Ein weiteres Verfahren der Rissverpressung ist das Verpressen mit fast flüssigen Zementmörteln. Dieses Verfahren der Verpressung setzt allerdings Rissbreiten von mindestens 0,2 mm bei Zementsuspensionen und 0,8 mm für Zementleime voraus. Verfahren wird dabei ähnlich den schon genannten Injektionen, nur dass die Pumpe und die verwendeten Injektionsventile etwas unterschiedlich sind.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch das Abdichten von Rissen mit Polyacrylatgelen möglich. Aufgrund der unterschiedlichen Anwendung der einzelnen Verfahren zur Rissverpressung müssen die Risse vorher genauestens untersucht und festgestellt werden, welche Maßnahme hier die erforderliche ist.

Zusätzlich zur eigentlichen Rissverpressung muss natürlich auch der sichtbare Riss an der Oberfläche verschlossen werden. Beim einfachen Verstreichen dieses Risses mit Putz oder Mörtel besteht die Gefahr, dass aufgrund technischer Gegebenheiten wie leichten Verformungen oder starken Temperaturänderungen die Ränder wieder aufreißen. Dem kann durch die Einlage sogenannter Gewebebänder entgegen gewirkt werden.

 

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